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Es ist erstaunlich, wie kurz Videos heutzutage sind. Aber wieso sollten wir mehr kurze Videos machen? In den neunziger Jahren waren lange Videos das non plus Ultra. Ein zweiminütiger Werbespot war Standard. Nach wie vor sind Produktmerkmale Qualität, Design und Nachhaltigkeit auch eine Kostenfrage. Doch in puncto Zeit hat sich einiges geändert: Binnen kürzester Zeit muss die Botschaft des Videos übermittelt werden.

Während die Standardwerbung zu Beginn des Fernsehens noch 60 Sekunden lang war, veränderte sich das Zeitfenster im Laufe der Nuller Jahre erheblich. Um mehr Werbung zu ermöglichen, wurde das 30 -,
später das 15 Sekunden-Format eingeführt. Das ermöglichte auch Unternehmen mit kleinem Budget, präsent zu bleiben. Anderseits verhielt sich die Kürzung aber auch äquivalent zur Aufmerksamkeitsspanne der Zuschauer. Diese wurde in Zeiten der medialen Evolution nämlich immer kleiner – und dieser Prozess geht weiter. Mittlerweile sind Bumper von 6 Sekunden ziemlich erfolgreich. Zum Glück fordern die User nach wie vor gutes Storytelling.

Doch bleiben wir bei den 15 Sekunden: Google-Studie in Zusammenarbeit mit Mondelez International Drogas haben ergeben, dass die kurzen Werbespots zu 75% ebenso effektiv sind als die 30-Sekunden Videos. Möchte man eine Marke bekannter machen, sind 15 Sekunden effektiv. Hier funktioniert die Erinnerung bestens. Eine hohe Verbreitung ist so garantiert. Zudem haben die Studien aber auch ergeben, dass alle drei Zeitformate 15, 30 und 60 eine unterschiedliche Gewichtung in Geschichte, Produkt und Marke haben.
Möchte man also eine spannende Geschichte erzählen, ist es wichtig, die Marke nicht einfach so in die Story zu mogeln. Sie ist der Held, der ja auch in den ersten Minuten eines Blockbusters eingeführt wird. In der Sphäre des Video Contents handelt es sich aber nicht um Minuten, sondern um Sekunden.
Logos und Produkte sollten zu Beginn eingeführt werden. Wie ein wirklich guter Spannungsbogen gezogen werden kann, um Werbung und Unterhaltung zusammenbringen, ist eine andere Sache und bedarf Kreativität. Bleibt also ein kleiner Ideenfindungs-Tipp zum Abschluss: Rituale, Ausstellungsbesuche und Bewegung sowieso fördern kreatives Denken. Reisen, wandern, radeln. Es scheint auch erwiesen, dass die schönsten Geschichten unter Wasser gesponnen werden. Also: gehen Sie mal wieder schwimmen! Das tut auch dem Rücken gut!

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