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Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Erklärfilm einer Agentur und einer Low-Budget-Produktion?

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Erklärfilm einer Agentur und einer Low-Budget-Produktion?

Erklärfilme sind eine beliebte Möglichkeit, um komplexe Themen oder Produkte auf einfache und unterhaltsame Weise zu erklären. Egal, ob Sie ein Startup gründen oder ein etabliertes Unternehmen leiten, ein gut gemachter Erklärfilm kann dabei helfen, Ihre Botschaft effektiver zu kommunizieren und das Interesse potenzieller Kunden zu wecken.

Wenn Sie darüber nachdenken, einen Erklärfilm zu produzieren, stehen Sie jedoch vor der Frage, ob Sie eine Agentur beauftragen sollten oder ob Sie eine Low-Budget-Produktion durchführen sollten. In diesem Artikel werden wir uns den Unterschieden zwischen diesen beiden Ansätzen genauer ansehen.

Beratung und Planung

Der erste Unterschied zwischen einer Low-Budget-Produktion und einer Agenturleistung besteht in der Beratung und Planung. Wenn Sie eine Agentur beauftragen, werden Sie von Anfang an von Experten beraten. Diese Experten verfügen über jahrelange Erfahrung in der Erstellung von Erklärfilmen und können Ihnen helfen, Ihre Botschaft klar und effektiv zu kommunizieren.

Wenn Sie hingegen eine Low-Budget-Produktion durchführen, müssen Sie die Beratung und Planung selbst durchführen. Dies kann schwierig sein, wenn Sie nicht über die nötige Erfahrung verfügen oder nicht wissen, wie Sie Ihr Konzept am besten präsentieren können.

Spezialisten und Aufgabenverteilung

Ein weiterer wichtiger Unterschied besteht in der Art und Weise, wie die verschiedenen Aufgaben bei der Erstellung des Erklärfilms verteilt werden. In einer Agentur werden die einzelnen Aufgaben von Spezialisten durchgeführt. Zum Beispiel wird das Skript von einem erfahrenen Skripter geschrieben, die Layouts von einem erfahrenen Designer gestaltet, das Motiondesign von einem erfahrenen Motion Designer erstellt und der Sprecher ist ein professioneller Sprecher.

Bei Low-Budget-Produktionen werden diese Aufgaben oft von einer einzigen Person übernommen. Obwohl dies den Preis senken kann, leidet oft die Qualität des Endprodukts darunter. Ein einzelner Mitarbeiter kann möglicherweise nicht über die gleichen Fähigkeiten und Erfahrungen verfügen wie ein Team von Spezialisten. Das Ergebnis kann sein, dass der Film das eigentliche Ziel verfehlt und nicht die gewünschte Wirkung erzielt.

Zusammenfassung

Insgesamt gibt es viele Unterschiede zwischen einer Low-Budget-Produktion und einer Agenturleistung bei der Erstellung von Erklärfilmen. Während eine Low-Budget-Produktion möglicherweise kostengünstiger ist, kann eine Agenturleistung oft zu einem besseren Ergebnis führen. Die Beratung und Planung sind professioneller, und die Aufgabenverteilung durch Spezialisten führt in der Regel zu einem höheren Qualitätsstandard.

Es ist wichtig zu bedenken, dass Erklärfilme eine Investition sind. Sie sollten daher nicht nur den Preis, sondern auch die Qualität des Endprodukts berücksichtigen. Wenn Sie sich für eine Agentur entscheiden, können Sie sicher sein, dass Sie von Experten beraten und unterstützt werden und dass Ihr Erklärfilm das gewünschte Ergebnis erzielt.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Planung und Durchführung Ihrer Produktion. Wenn Sie mehr drüber erfahren wollen, wenden Sie sich gerne an uns!

Video-Strategie Help, Hub und Hero Content: Was ist das eigentlich?

Video-Strategie Help, Hub und Hero Content: Was ist das eigentlich?

Die Video-Strategie Help, Hub und Hero Content ist eine effektive Methode, um eine starke Präsenz im Online-Bereich aufzubauen und eine breite Zielgruppe anzusprechen. Help, Hub und Hero Content beziehen sich auf drei verschiedene Arten von Video-Inhalten, die jeweils einen bestimmten Zweck erfüllen.

Help-Inhalte sind kurze, praktische Videos, die den Zuschauern bei alltäglichen Problemen und Fragen helfen. Diese Videos dienen als Informationsquelle und liefern Lösungen für häufige Probleme.

Hub-Inhalte sind umfassende Videoreihen, die ausführlich über ein bestimmtes Thema informieren. Diese Videos dienen dazu, eine umfassende Informationsquelle bereitzustellen und die Zielgruppe zu engagieren.

Hero-Inhalte sind die Kernstücke einer Video-Strategie, die ein Unternehmen repräsentieren und seine Marke stärken. Diese Videos sind hochwertig produziert und zeigen das Unternehmen von seiner besten Seite.

Eine Video-Strategie ist ein wichtiger Bestandteil jeder Marketingstrategie, da sie es einem Unternehmen ermöglicht, seine Zielgruppe auf eine unterhaltsame und einprägsame Weise anzusprechen. Es ist jedoch wichtig, dass eine Video-Strategie gut durchdacht und professionell umgesetzt wird, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Deshalb ist es ratsam, sich bei der Umsetzung einer Video-Strategie Unterstützung von einer erfahrenen Agentur zu holen. Eine Agentur verfügt über das notwendige Know-how und die Ressourcen, um eine Video-Strategie erfolgreich umzusetzen. Sie kann dabei helfen, eine geeignete Strategie zu entwickeln, die zu den Zielen und Bedürfnissen des Unternehmens passt, und sicherstellen, dass alle Videos professionell produziert und veröffentlicht werden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Video-Strategie Help, Hub und Hero Content ein wertvolles Instrument für Unternehmen ist, um ihre Präsenz im Online-Bereich zu stärken und ihre Marke zu fördern. Eine erfahrene Agentur kann dabei eine wertvolle Unterstützung sein, um eine erfolgreiche Video-Strategie umzusetzen.

Erklärfilme – Ein Überblick

Erklärfilme – Ein Überblick

Erklärfilme, auch als Explainer Videos bezeichnet, sind animierte Kurzfilme, die ein bestimmtes Thema veranschaulichen und erklären. Sie werden häufig in der Werbung, aber auch im Bildungsbereich eingesetzt.

In der Werbung dienen Erklärfilme dazu, ein Produkt oder eine Dienstleistung auf anschauliche und unterhaltsame Weise vorzustellen. Sie können zum Beispiel in Social Media Kanälen oder auf der Unternehmenswebsite eingebettet werden.

Erklärfilme sind auch im Bereich der internen Kommunikation von Unternehmen beliebt. Sie eignen sich besonders dazu, komplexe Themen verständlich zu vermitteln und Mitarbeiter über neue Prozesse oder Strategien zu informieren.

Laut einer Studie des Animationssoftware-Herstellers GoAnimate werden Erklärfilme im Durchschnitt fünf Mal so oft angeschaut wie Text-basierte Inhalte. Sie sind also eine wirksame Möglichkeit, um die Aufmerksamkeit von Zuschauern zu gewinnen und zu halten.

Eine weitere Studie der Universität von Massachusetts ergab, dass Menschen durch den Einsatz von Erklärfilmen bis zu 20% besser verstehen, was erklärt wird, als durch Text alleine.

Die Einsatzgebiete von Erklärfilmen sind also vielfältig und reichen von der Werbung bis hin zur internen Mitarbeiterkommunikation. Sie bieten eine anschauliche und verständliche Möglichkeit, komplexe Themen zu vermitteln und die Aufmerksamkeit von Zuschauern zu gewinnen.

Es gibt verschiedene Arten von Animationen, die in Erklärfilmen verwendet werden können. Hier sind einige Beispiele:

  • 2D-Animation: Dies ist die klassische Art der Animation, bei der Zeichen und Hintergründe in einer zweidimensionalen Ebene gezeichnet werden. Die Figuren und Objekte werden durch eine Folge von Bildern dargestellt, die sich schnell hintereinander abspielen und so eine Illusion von Bewegung erzeugen.
  • 3D-Animation: Bei der 3D-Animation werden die Figuren und Hintergründe in einer dreidimensionalen virtuellen Welt erstellt. Die Animationen werden durch die Veränderung der Perspektive und der Bewegungen der Figuren erzeugt.
  • Motion Graphics: Motion Graphics sind animierte Grafiken, die in Erklärfilmen verwendet werden, um komplexe Zusammenhänge zu veranschaulichen oder die Aufmerksamkeit auf wichtige Informationen zu lenken. Sie können aus Text, Bildern oder Symbolen bestehen und werden oft in Kombination mit 2D- oder 3D-Animationen verwendet.
  • Whiteboard-Animation: Bei dieser Art von Animation wird der Eindruck erweckt, als würde jemand auf eine weiße Tafel zeichnen. Dabei werden die Zeichen und Texte nacheinander eingeblendet, um einen flüssigen Übergang zu erzeugen. Whiteboard-Animationen eignen sich besonders gut, um komplexe Themen verständlich zu erklären.
  • Stop-Motion-Animation: Bei dieser Art von Animation werden echte Gegenstände oder Puppen fotografiert und die Aufnahmen dann zu einem Film zusammengesetzt. Die Bewegungen werden durch kleine Veränderungen der Position der Gegenstände oder Puppen von Bild zu Bild erzeugt.

Es gibt noch viele weitere Arten von Animationen, die in Erklärfilmen verwendet werden können. Welche Art am besten geeignet ist, hängt von den Zielen und dem Thema des Films ab. Wichtig ist, dass die Animationen die Inhalte verständlich und unterhaltsam vermitteln.

„Vor sieben bis acht Jahren erlebten die Erklärfilme einen Boom“, erzählt die Unternehmerin. Zahlreiche Start-ups gründeten sich in diesem Bereich, produzierten Videoinhalte für die Internetpräsenzen von Firmen oder stellten Produkte vor. Auch Franziska, die eigentlich gelernte Hotelfachfrau ist und später ihr Verkaufstalent entdeckte, war in der Branche aktiv und erkannte das Potenzial der Kurzfilme. Doch ihre Filme stellte sie sich anders vor als die herkömmlichen Erklärvideos, die oft mit vorgefertigten Designs und Charakteren quasi „von der Stange“ produziert werden, wie sie sagt.“

https://www.tagesspiegel.de/potsdam/landeshauptstadt/einfach-erklart-7156852.html

Quellen:

„The Benefits of Using Video for Business“ (GoAnimate, 2017): https://www.goanimate.com/blog/benefits-using-video-business/

„The Science of Using Video to Increase Comprehension and Retention“ (University of Massachusetts, 2015): https://www.umass.edu/newsoffice/article/science-using-video-increase-comprehension

Gründe für Erklärfilme im Marketing

Gründe für Erklärfilme im Marketing

Erklärfilme sind kurze, visuell unterstützte Filme, die ein Unternehmen oder Produkt vorstellen und dessen Funktionen und Vorteile erläutern. Sie werden häufig im Marketing eingesetzt, um potenzielle Kunden auf sich aufmerksam zu machen und ihnen die Vorteile des Produkts auf anschauliche Weise zu vermitteln. Hier sind die Top 6 Argumente für die Verwendung von Erklärfilmen im Marketing:

  1. Erklärfilme sind gut zugänglich: Durch ihre visuelle Gestaltung sind Erklärfilme für alle Altersgruppen und Bildungsniveaus gut verständlich. Sie sind eine einfache und effektive Möglichkeit, um die Zielgruppe über das Produkt oder die Dienstleistung zu informieren
  2. Erklärfilme halten die Aufmerksamkeit der Zuschauer: Im Gegensatz zu reinen Texten oder Bildern, halten Erklärfilme die Aufmerksamkeit der Zuschauer länger. Sie bieten eine willkommene Abwechslung und sorgen dafür, dass die Zielgruppe länger auf der Website bleibt und somit eine höhere Conversion Rate erzielt wird.
  3. Erklärfilme sind leicht teilbar: Durch die Verbreitung in sozialen Netzwerken und anderen Plattformen sind Erklärfilme eine leicht teilbare Form des Marketings. Sie können von den Zuschauern einfach geteilt werden, was zu einer größeren Sichtbarkeit des Unternehmens führen kann.
  4. Erklärfilme sind gut für die Suchmaschinenoptimierung: Da Erklärfilme sowohl Text als auch Audio beinhalten, sind sie gut für die Suchmaschinenoptimierung geeignet. Sie können in den Meta-Tags und Titeln der Website integriert werden, um das Ranking in den Suchmaschinen zu verbessern.
  5. Erklärfilme sind kostengünstig: Im Vergleich zu anderen Marketingmethoden sind Erklärfilme relativ kostengünstig zu produzieren. Sie können auch mehrfach verwendet werden und haben somit eine längere Nutzungsdauer als andere Marketingformen.
  6. Ein gut gemachtes Video kann die Zielgruppe emotional ansprechen und somit eine tiefere Verbindung zum Unternehmen herstellen. Dies kann dazu beitragen, dass die Zielgruppe sich eher zu einer Conversion entschließt.

Eines der wichtigsten Einsatzgebiete für Videos ist die Verwendung im Internet, insbesondere auf Video-Sharing-Plattformen wie YouTube, Vimeo und Dailymotion. Diese Plattformen ermöglichen es, Videocontent mit einem breiten Publikum zu teilen und zu verbreiten. Videocontent kann dazu verwendet werden, um Informationen zu vermitteln, Unterhaltung zu bieten oder Werbung zu schalten.

Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet für Videocontent im Internet ist die Verwendung auf Unternehmenswebsites. Viele Unternehmen nutzen Videos, um ihre Produkte oder Dienstleistungen zu präsentieren oder um Informationen über ihr Unternehmen zu vermitteln. Videos können auch dazu verwendet werden, Mitarbeiter vorzustellen oder Einblicke in das Unternehmen zu geben.

Einsatzgebiete für Videocontent außerhalb des Internets

Neben der Verwendung im Internet gibt es auch viele Einsatzgebiete für Erklärfilme außerhalb des Internets. Eines davon ist die Verwendung auf Messen und anderen Veranstaltungen. Auf diese Weise können Unternehmen ihre Produkte oder Dienstleistungen auf visuelle Weise präsentieren und die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich ziehen.

Ein weiteres Einsatzgebiet für Erklärvideos ist die Verwendung in Mitarbeiterschulungen und Mitarbeitereinweisungen. Durch die Verwendung von Videos können Mitarbeiter schneller und effektiver geschult werden, da sie die Informationen visuell aufnehmen können. Videos können auch dazu verwendet werden, Mitarbeiter über neue Prozesse oder Verfahren zu informieren oder ihnen wichtige Sicherheitshinweise zu vermitteln.

Insgesamt gibt es viele Einsatzgebiete für Videocontent, sowohl im Internet als auch außerhalb des Internets.

Sie wollen mehr über die Möglichkeiten erfahren? Wir beraten Sie gerne!

Quellen:

https://www.smartinsights.com/digital-marketing-strategy/video-marketing/why-explainer-videos-are-effective-for-marketing/

https://www.impactbnd.com/blog/explainer-videos-in-marketing

https://www.forbes.com/

https://www.smartinsights.com/digital-marketing-strategy/video-marketing/why-video-is-important-for-conversion-rate-optimisation/

https://www.impactbnd.com/blog/video-marketing-conversions

https://www.forbes.com/sites/forbesagencycouncil/2017/11/21/five-reasons-video-can-increase-conversions/?sh=6e8b8c2b38f1

Adventsgeschichte, 2. Teil: Arthur & die Weihnachtsmänner

Adventsgeschichte, 2. Teil: Arthur & die Weihnachtsmänner

Ein Leuchten lag auf Arthurs Gesicht. All der Stress der vergangenen Tage schien vergessen: der selbstgebastelte Adventskalender, der verpatzte Kino-Besuch, die nicht-weiße Weihnacht. Um ihn tanzten und flackerten Lichter in den wildesten Farben. Es roch nach Mandeln, Zimt und Zuckerwatte. Glöckchen erklangen und das Grinsen des Jungen zog sich breit von einem Ohr zum anderen: Arthur liebte Weihnachtsmärkte! Diese einmalige Mischung aus Holzdekor und Jahrmarkt. Und jetzt stand er auf dem einen schönsten Weihnachtsmarkt dieser Stadt. Wo, wenn nicht hier, würde er Weihnachtsmänner treffen, die ihm aus der Patsche halfen? Die mit ihm gemeinsam das Weihnachtsfest retten würden? Lässig klemmte sich Arthur sein Skateboard unter den Arm und ließ den Blick über die Buden wandern. Buden, in denen lächelnd Verkäuferinnen kandierte Äpfeln und Lebkuchenherzchen verkauften, Wollsocken und Krippen, hinüber zum Kettenkarussell, das weit in die Höhe ragte. Wie er Lust hatte, mit zu kreiseln. Ihm fiel Onkel Esras grüner Superhelden-Umhang ein. Er trug ihn immer noch, und plötzlich kam er sich sehr lächerlich vor. Kindisch. Das Glänzen in seinen Augen verschwand. Am Liebsten wäre Arthur auf der Stelle verschwunden. Da hub ihn etwas und riss ihn wie ein Wirbelwind aus seinen Gedanken. Beinah hätte er sein Gleichgewicht verloren und wäre vornübergefallen. Er suchte Halt und stütze sich auf sein Skateboard ab: als ein kleines Männchen an ihm vorbeieilte. Es trug ein rotes Gewand und flitzte durch die Menschenmenge entlang, schlüpfte in einen kleinen Gang zwischen den Marktbuden.

„Ein Wichtel,“ schoss es Arthur durch den Kopf. Er zögerte nicht lang, ließ sein Board blitzschnell auf den Boden gleiten, nahm Schwung und rollte mit einem Satz dem humpel-flitzenden Männchen hinterher. Arthurs grüner Umhang breitete sich wehend aus. Er rollte zwischen den Menschen durch, bog ebenfalls in den Gang zwischen den Marktbuden und sah gerade noch, das Männchen in der Tür eines hellblauen Bauwagens verschwinden. Auf dem Dach war ein Plastik-Rentier angebracht und leuchtete in grünen und roten Farben. Das musste die Weihnachtszentrale sein. Arthurs Herz pochte kräftig. Vor dem Fenster blieb er stehen und streckte sich vorsichtig in die Höhe, bis weit auf die Zehenspitzen, und blinzelte in den hell erleuchteten Raum hinein. Hinter rosa Spitzengardine saß der Wichtel an einem Tisch, schlug mit der Faust auf ein Papier und fluchte laut. Drei Männer in roten Mänteln taten es ihm gleich. Ihre Bärte waren lang und grau und irgendwie sahen sie alle sehr gleich aus. Ob sie Brüder waren? Zettel und Papiere lagen vor ihnen. Sie kritzelten und fluchten, zeichneten und knirschten so laut mit den Zähnen, dass es Arthur ganz flau im Bauch wurde. „Wunschbriefe“, staunte er flüsternd. Ob sie sauer über die frechen Wünsche der Kinder waren? Plötzlich spürte Arthur eine dicke Tatze auf seiner Schulter. „Na, wen haben wir denn da?“, brummte ein tiefer Bass. Arthurs Herz schlug bis zum Halse. Er wagte nicht, sich zu rühren. Vor ihm stand… der Weihnachtsmann. Also nicht irgendeiner, wie die Weihnachtsmänner-Wichtelchen in dem Waggon. Das wurde Arthur schlagartig klar. Sondern: DER Weihnachtsmann. Eindeutig. Er hatte deutlich mehr Haare als alle anderen Weihnachtsmänner zusammen und war auch viel größer und seine Arme sahen aus, als hätte er stark trainiert. Wow, so große Muskeln hatte Arthur tatsächlich noch nie gesehen. Außerdem hatte er eine Glocke an seiner Zipfelmütze. Das musste er sein! Erst als der Weihnachtsmann ein drittes Mal nachfragte, fand Arthur seine Sprache wieder: „Sie müssen mir helfen!“ brach es endlich aus Arthur heraus. „Sie müssen Weihnachten retten!“ Und so erzählte ihm Arthur alles, von Mama, dem Kinobesuch, dem Adventskalender und dem Wetterbericht, und den Entschluss, erst wieder nach Hause zurück zu gehen, wenn es am Heiligen Abend schneien würde. Und das verstand der Weihnachtsmann. Er teilte Arthurs Sorge. Immerhin stand mit dem Klimawandel auch seine berufliche Existenz auf dem Spiel.

Und dann ging es sehr schnell. Während sich also die Bewohner des kleinen Städtchens auf dem Weihnachtsmarkt vergnügten, hatte der kleine grüne Supermann sich in eine rote Wichtelschar geschoben und einen Plan ausgeheckt: gemeinsam mit den Weihnachtsmarktmännern würde Arthur auf das Dach des höchsten Kaufhauses klettern, wo sich die Eislaufbahn der Stadt befand. Er würde die Schneemaschine des Hausmeisters an den Rand des Daches schieben – und sie anschalten.

Blieb nur noch die Frage, wie sie dort hinauf kamen…

 

 

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