Stellen Sie sich einen Angler vor, der mit größter Sorgfalt und Leidenschaft einen Köder bastelt. Er ist ein Kunstwerk, ein Produkt seiner Fantasie und Kreativität. Doch als er ihn ins Wasser wirft, bleibt die Leine still. Warum? Weil er einen Köder gebastelt hat, der ihm gefällt, nicht den Fischen.
Diese Szene ist eine perfekte Metapher für das, was oft in Marketingabteilungen passiert. Nehmen wir das Beispiel eines Teams aus zehn kreativen Köpfen. Sie sind wie der Angler, voller Enthusiasmus und Ideen. Sie sitzen in einem modernen Büro, umgeben von Whiteboards, voller Enthusiasmus und Ideen. Das Problem? Sie sind so in ihre eigene Welt vertieft, dass sie die wichtigste Regel im Marketing vergessen: Den Köder für den Fisch schmackhaft zu machen, nicht für den Angler.
Ein klassisches Beispiel: Das Team beschließt, eine neue Kampagne zu starten. Sie brainstormen, diskutieren und entwickeln Ideen. Aber in all dem kreativen Feuerwerk vergessen sie, Buyer Personas oder spezifische Zielgruppen zu definieren. Sie kennen ihre Kunden nicht wirklich, ihre Bedürfnisse, ihre Probleme, ihre Wünsche.
Dann kommt der Chef ins Spiel. Er möchte unbedingt im nächsten Werbevideo auftreten. Warum? Weil er denkt, dass seine Präsenz dem Unternehmen ein menschliches Gesicht gibt. Gleichzeitig besteht ein Teammitglied darauf, den Bürohund in die Kampagne einzubinden. „Die Leute lieben Hunde!“, argumentiert sie.
Das Ergebnis? Ein Video, in dem der Chef holprig seine Botschaft vermittelt, während der Hund im Hintergrund herumtollt. Es ist charmant, ja, aber es spricht nicht die tatsächlichen Bedürfnisse der Kunden an. Die Zielgruppe, die nach konkreten Lösungen für ihre Probleme sucht, fühlt sich nicht angesprochen. Sie wollen den Nutzen sehen, verstehen, wie das Produkt oder die Dienstleistung ihr Leben verbessern kann, nicht den Chef oder den Hund.
Diese Art von Fehltritten passiert, wenn Marketing-Teams in ihrer eigenen Blase leben. Sie kreieren Inhalte, die intern gut ankommen, aber außerhalb dieser Blase keinen Widerhall finden. Sie feiern ihre Kreativität, ohne zu überprüfen, ob diese Kreativität auch bei ihrer Zielgruppe ankommt.
Was ist also die Lösung? Zurück zu den Grundlagen: Kennen Sie Ihre Zielgruppe. Entwickeln Sie Buyer Personas. Verstehen Sie die Probleme und Bedürfnisse Ihrer Kunden. Und dann kreieren Sie Kampagnen, die diese Punkte ansprechen. Der Chef und der Hund können Teil der Unternehmenskultur sein, aber sie sollten nicht im Mittelpunkt der Kundenkommunikation stehen, es sei denn, sie tragen direkt zur Botschaft und zum Wertversprechen bei.
Kurz gesagt: Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Wenn wir das beherzigen, können wir Kampagnen entwickeln, die nicht nur kreativ, sondern auch effektiv sind – Kampagnen, die unsere Zielgruppe wirklich ansprechen und begeistern.
Vom Angler zum Marketing-Strategen: Die Verbindung herstellen
Nachdem wir die Geschichte des Anglers betrachtet haben, der einen Köder bastelt, der ihm gefällt, aber die Fische nicht anzieht, erkennen wir eine klare Parallele zum Marketing. Genau wie der Angler müssen Marketing-Experten verstehen, dass es nicht ausreicht, nur kreativ zu sein. Die Kreativität muss zielgerichtet sein, um die ‚Fische‘ – sprich die Zielgruppe – effektiv anzusprechen.
Diese Erkenntnis führt uns zu einem wichtigen Punkt: Wie können wir als Marketing-Experten sicherstellen, dass unser ‚Köder‘ nicht nur glänzt, sondern auch die richtigen ‚Fische‘ anlockt? Die Antwort liegt in einem durchdachten, iterativen Vorgehen, das sich auf die Bedürfnisse und Wünsche unserer Zielgruppe konzentriert.
10 Tipps für ein iteratives Marketing-Vorgehen: Fangen Sie die richtigen Fische!“
Ein iteratives Vorgehen im Marketing bedeutet, ständig zu lernen, anzupassen und zu verbessern. Hier sind zehn Tipps, wie Sie dieses Prinzip umsetzen und sicherstellen können, dass Ihr Marketing den Nerv Ihrer Zielgruppe trifft:
Starten Sie mit Kundeninterviews: Sprechen Sie direkt mit Ihren Kunden. Erfahren Sie, was sie wirklich wollen und brauchen.
Entwickeln Sie klare Buyer Personas: Basierend auf Ihren Recherchen, erstellen Sie detaillierte Profile Ihrer idealen Kunden.
Setzen Sie auf kleine Tests: Bevor Sie eine große Kampagne starten, testen Sie kleine Elemente wie Anzeigenkopien, Bilder oder Call-to-Actions.
Sammeln Sie Daten und Feedback: Nutzen Sie Tools zur Datenerfassung und bitten Sie um Feedback, sowohl intern als auch von Kunden.
Führen Sie regelmäßige Reviews durch: Setzen Sie regelmäßige Meetings an, um Kampagnen zu analysieren und zu besprechen, was funktioniert und was nicht.
Seien Sie bereit, schnell anzupassen: Wenn etwas nicht funktioniert, zögern Sie nicht, Änderungen vorzunehmen.
Fördern Sie eine Kultur des Lernens: Ermutigen Sie Ihr Team, aus Fehlern zu lernen und offen für neue Ansätze zu sein.
Integrieren Sie Kundenfeedback in Ihre Strategie: Nutzen Sie das gesammelte Feedback, um Ihre Marketingstrategie kontinuierlich zu verbessern.
Vermeiden Sie Annahmen: Verlassen Sie sich nicht auf Vermutungen oder persönliche Vorlieben. Stützen Sie Ihre Entscheidungen auf Daten und echtes Kundenfeedback.
Bleiben Sie flexibel und kreativ: Ein iterativer Ansatz bedeutet nicht, Kreativität zu opfern. Seien Sie offen für innovative Ideen, aber testen Sie sie sorgfältig.
Durch die Anwendung dieser Tipps können Sie sicherstellen, dass Ihr Marketing nicht nur kreativ und innovativ ist, sondern auch effektiv auf die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Zielgruppe eingeht. Denken Sie daran: Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, den Köder nicht nur attraktiv, sondern auch schmackhaft für den Fisch zu machen.
Den kreativen Prozess meistern: Wie Sie effizient die richtigen Werbeformen wählen
Nachdem wir die Bedeutung des iterativen Ansatzes im Marketing verstanden haben, ist es entscheidend, diesen Ansatz auf den kreativen Prozess anzuwenden. Ziel ist es, Werbeformen zu wählen, die nicht nur kreativ, sondern auch effektiv sind und die Zielgruppe direkt ansprechen. Hier sind einige Schritte, wie Sie dies erreichen können:
Verstehen Sie den Kern Ihrer Botschaft: Bevor Sie eine Werbeform wählen, klären Sie, was die zentrale Botschaft ist. Bei Stellenanzeigen zum Beispiel sollte der Fokus darauf liegen, warum qualifizierte Bewerber gerade bei Ihnen anfangen sollten. Was macht Ihr Unternehmen einzigartig? Ist es die Unternehmenskultur, Karrierechancen, oder innovative Projekte?
Wählen Sie das richtige Medium: Nicht jede Botschaft eignet sich für jedes Medium. Ein 5-Minuten-Video auf Ihrer Webseite, das nur allgemeine Informationen wie „kostenlosen Kaffee“ vermittelt, könnte für potenzielle Bewerber irrelevant sein. Überlegen Sie, ob ein kurzes, prägnantes Video, das spezifische Vorteile Ihres Unternehmens hervorhebt, oder vielleicht eine interaktive Webseite besser geeignet wäre.
Erstellen Sie Personas für Ihre Zielgruppe: Dies gilt nicht nur für Kunden, sondern auch für potenzielle Mitarbeiter. Was motiviert sie? Was suchen sie in einem Job? Diese Informationen helfen Ihnen, relevante und ansprechende Inhalte zu erstellen.
Testen und Feedback einholen: Bevor Sie eine Kampagne vollständig ausrollen, testen Sie sie mit einer kleinen Zielgruppe. Sammeln Sie Feedback und passen Sie Ihre Strategie entsprechend an.
Seien Sie authentisch: Vermeiden Sie es, Trends blind zu folgen oder Inhalte zu erstellen, die „genau so aussehen wie die von anderen 100 Firmen“. Ihre Werbematerialien sollten die Einzigartigkeit Ihres Unternehmens widerspiegeln.
Nutzen Sie Storytelling: Menschen verbinden sich mit Geschichten. Erzählen Sie in Ihren Werbematerialien eine Geschichte, die Ihre Zielgruppe anspricht und emotional berührt.
Konzentrieren Sie sich auf den Nutzen: Ob es sich um eine Stellenanzeige oder ein Unternehmensvideo handelt, der Fokus sollte immer darauf liegen, den Nutzen für Ihre Zielgruppe klar zu kommunizieren.
Bleiben Sie flexibel: Seien Sie bereit, Ihre Strategie anzupassen, wenn Sie sehen, dass bestimmte Formate oder Botschaften nicht wie erwartet ankommen.
Integrieren Sie Ihr Team: Holen Sie Feedback von verschiedenen Abteilungen ein, nicht nur vom Marketing. Oft bieten andere Perspektiven wertvolle Einblicke.
Messen Sie den Erfolg: Setzen Sie klare KPIs (Key Performance Indicators) für jede Werbemaßnahme und messen Sie regelmäßig, wie gut sie funktionieren.
Indem Sie diese Schritte befolgen, können Sie sicherstellen, dass Ihr kreativer Prozess nicht nur zu innovativen, sondern auch zu zielgerichteten und effektiven Werbeformen führt. Denken Sie daran, es geht nicht nur darum, kreativ zu sein, sondern auch darum, die richtigen Fische mit dem richtigen Köder zu fangen.
Die unterschiedlichen Stile von Erklärfilmen: Ein tiefer Einblick
Erklärfilme haben in den letzten Jahren einen beispiellosen Boom erlebt, vor allem dank ihrer Fähigkeit, komplexe Inhalte auf eine verständliche und unterhaltsame Weise zu vermitteln. Eine Agentur für Erklärfilmproduktion kann eine Vielzahl von Stilen anbieten, die an die Bedürfnisse und Vorlieben jedes Kunden angepasst sind. Doch welche Stile gibt es bei Erklärfilmen und welche sind am effektivsten?
1. Whiteboard Animation Bei diesem Stil sieht der Zuschauer, wie eine Hand Zeichnungen auf einem weißen Hintergrund erstellt. Diese Methode ist nicht nur ansprechend, sondern auch kosteneffizient und eignet sich besonders gut für komplexe Themen. Vorteile: Kosteneffizient, einfache Darstellung, hohe Unmittelbarkeit. Nachteile: Mangelnde Individualität, eingeschränkte CI-Einbindung, kann zu simpel wirken.
Quelle: Whiteboard Animation / Insurance Video von Alan Aponte (youtube)
2. 2D-Animation Hierbei werden Charaktere und Szenen in einem zweidimensionalen Raum animiert. Dieser Stil eignet sich besonders für emotionale Geschichten und kann in vielen Farben und Formen umgesetzt werden. Vorteile: Vielseitig, anpassbar an CI, emotionale Bindung zum Zuschauer. Nachteile: Kosten je nach Komplexität, zeitaufwändige Produktion.
Eigenproduktion – Deinerklaerfilm.de
3. 3D-Animation Für Unternehmen, die ein beeindruckendes visuelles Erlebnis bieten möchten, kann eine Agentur für Erklärfilme auch 3D-Animationen produzieren. Diese bieten eine realistischere Darstellung von Objekten und Umgebungen und können einen tieferen Einblick in Produkte oder Dienstleistungen geben. Vorteile: Realistische Darstellung, hochwertige Präsentation, interaktive Möglichkeiten. Nachteile: Hohe Kosten, längere Produktionszeit.
Eigenproduktion – Deinerklaerfilm.de für die Wagner Group
4. Stop-Motion Stop-Motion ist eine aufwendigere Technik, bei der physische Objekte Bild für Bild bewegt werden. Dieser Stil ist einzigartig und kann eine charmante und handgemachte Qualität zu einem Erklärfilm hinzufügen. Vorteile: Einzigartig, charmanter Charakter, vielfältige Materialverwendung. Nachteile: Sehr zeitintensiv, limitierte Änderungsmöglichkeiten, hohe Kosten.
Quelle: Small Pizza Delivery Shop – Stop Motion Cooking von tomosteen tomosteen (youtube)
5. Live-Action mit Animation Einige Erklärfilme kombinieren Live-Action-Aufnahmen mit Animationselementen, um die besten Aspekte beider Welten zu nutzen. Eine Agentur, die sich auf diese Produktion spezialisiert hat, kann realen Menschen oder Produkten animierte Elemente hinzufügen, um den Inhalt hervorzuheben. Vorteile: Kombinierte Stärken, Hervorhebung von Details, Realismus trifft Kreativität. Nachteile: Komplex in der Herstellung, höhere Kosten, benötigt feine Abstimmung.
Produktion deinerklaerfilm.de für die Almondia GmbH
6. Stockfilm-Produktionen Stockfilm-Produktionen verwenden vorproduziertes Material aus Archiven, das in den Film integriert wird. Vorteile: Schnelle Umsetzung, kosteneffizient, breites Materialangebot. Nachteile: Nicht exklusiv, kann generisch wirken, eingeschränkte Individualität und Branding-Möglichkeiten.
Eigenproduktion Showreel deinerklaerfilm.de
Fazit Die Wahl des richtigen Stils für einen Erklärfilm hängt von vielen Faktoren ab, darunter das Ziel des Films, das Budget und die Zielgruppe. Eine erfahrene Agentur für Erklärfilmproduktion kann Unternehmen dabei helfen, den perfekten Stil zu wählen, der ihre Botschaft effektiv vermittelt. Egal welcher Stil gewählt wird, Erklärfilme sind ein leistungsstarkes Werkzeug, um Informationen auf eine fesselnde und verständliche Weise zu präsentieren. Es lohnt sich, in eine professionelle Produktion zu investieren und die vielen Möglichkeiten zu erkunden, die diese Art von Medien bieten kann.
Wer ist Generation Z? Das Marketing mittelständiger Unternehmen ist herausgefordert: Es gilt, die perfekte Mischung aus digitaler Grundversorgung und einem perfekt funktionierenden Netzwerk zu managen. Die sogenannte Always On Generation wird es danken. „Wer?“, fragen sie.
Als Nachfolge der sehr anspruchsvollen Generation Y, die sich eigentlich gar nichts mehr sagen lässt und stets an Auslese interessiert ist, umfasst die Generation Z alle, die nach 1989 geboren wurden und Kinder der digitalen Revolution sind. Bis 2020 wird die Generation Z die größte Verbrauchergruppe sein. Denn nach und nach steigen die Frauen, Männer und Diverse in das Berufsleben ein und erreichen somit das nächste Level der Gesellschaft: Sie werden Konsumenten. Besonders wichtig sind sie daher für den Handel. Das ergab die neuste Studie von OC&C Strategy Consultants, die das Konsumverhalten der Generation Z analysierte. Die Untersuchung der 15.500 Menschen aus vier Generationen und neun Ländern, darunter auch Deutschland, zeigt auf, welchen Anspruch die Generation Z hat und wie sie von Werbetreibenden angesprochen werden möchte: mit stilvollen Produktpräsentation und Nachhaltigkeitsaspekten. Denn vor allem zeichnet diese Generation eine sehr gründliche Preis- und Produktrecherche aus. Noch viel intensiver als die Millenials nutzt sie die Online- und Social-Media-Kanäle der Marken für sich und lässt sich über Freunde und Prominente aus der Online-Welt beraten.
Digitale Trends für B2B Das muss der B2B Markt für sich begreifen, und digitale Trends schneller für sich nutzen. Digitale Trends entscheiden, wo ich meine Generation Z treffe, ob und wohin sie mir folgen will. Ein kluger Schritt ist die Shopping-App von Amazon, die diese Generation abholt. Via Smartphone-Kamera suchen User mit Hilfe der Produkterkennungstechnologie nach einem Produkt. Einfach die Kamera des Telefons auf das präferierte Objekt legen und die richtige Suche läuft in der Amazon-App. Zudem sollte sich das Marketing mittelständischer Unternehmen merken, die Generation Z ist maulfaul. Sie textet einfach lieber als „den Telefonhörer zur Hand zu nehmen“. Voice-Nachrichten gehören zum Alltag. (Siri und Alexa sind nicht nur bequem zu konsumieren, sie sind auch raffiniert in der Steuerung.) Chatboots sind derart normal geworden, dass die Finanzverwaltung bereits erste für die Steuerberatung einsetzt. Supportanfragen, Verkaufsanfragen und sogar Vertragsprozesse laufen über Chatboots in Messaging-App. Digitale Trends der Generation Z werden den Konsumfluss immens erweitern. Auch wenn automatisierte Bestellservice für viele Unternehmen noch unpersönlich erscheinen: Generation Z kennt keine fixen Arbeitszeiten, ebenso wie Apps. Für mittelständische Unternehmen bedeutet das vor allem: Sie können sich auf diese diverse digitale Generation verlassen! Soziales Zuhören ist angesagt.
Social Media Marketing, Event Marketing und Video Marketing Wie sehr sich Marketing verändert – von der Direktpost zum hub and help content – haben die letzten Jahre bewiesen. Nichts ist mehr linear. Radio und TV-Spots finden kaum noch Beachtung, weil die nachkommenden Generationen nicht lokal vor einem Radiogerät sitzt oder im Wohnzimmer von der Couch aus Serien guckt. Auf You Tube, Snapchat, Instagram trifft der B2B Bereich auf die Zielgruppe Generation Z. Wenn sich Gangster Rapper und Capital Bra vor einer riesigen Palette Capri Sun fotografieren lässt und auf Instagram postet, rennen nicht nur alle Teenies zum Supermarkt – und kaufen. Wer auf die Instagram-Seite von Capri-Sonne Deutschland schaut, wird unter dem letzten Post fast nur Kommentare von Fans des Platz-2-Rappers finden. Nach wie vor funktionieren Influencer perfekt als Entscheidungsfinder, der das Kaufverhalten gewisser Gruppen lenkt.
Die Generation Z ist die Generation der digitalen Natives. Sie sind always on. Sie kennen keine Welt ohne Internet. Das Smartphone steht an erster Stelle. Es gibt keinen besseren Ort als Social Media. Unternehmen sollten also das Zuhören in den sozialen Medien nutzen, um zu sehen, wovon Ihre Zielgruppe redet, und welche Fragen sie sich stellt. Mit Videos unterstützen Sie genau diese Gruppe und werden zum besten Freund.
Gen Z ist gerade deshalb schwer zu erreichen, weil laut einem Artikel des Printkick das klassische AIDA-Modell für sie nicht mehr gilt. Klassisches Marketing lehrte, dass Individuen durch Achtung, Sehnsucht, Interesse und Bewusstsein verhasst werden könnten. Aber nur, weil die Generation Z die traditionelle Werbung missachtet, heißt das nicht, dass sie nicht gebrandet werden kann. Dank erlebnisorientiertem Marketing: Generation Z will Abenteuer und Interaktion. Das beweisen vor allem Lebensmittel- und Getränkemarken sowie Lifestyle-Marken à la Jägermeister und Coca Cola. Red Bull hat seit einigen Jahren seinen eigenen Fußballverein. Dass Leipziger Stadien kinderfreundlich geworden sind, ist dem österreichischen Unternehmen zu verdanken. Von Salzburg über Deutschland nach Brasilien, Ghana und New York.
Konsumverhalten und Nachhaltigkeit Auch Marketing Experten sind sich einig: Arbeitsmarkt und Handel konzentrieren sich immer mehr auf diese Generation Z. Für die Arbeitgeber und Produzenten heißt das: mitdenken, nachdenken, überdenken. Denn die Generation Z ist sich der Rolle des Verbrauchers äußerst bewusst. Generation Z kümmert sich um soziale Fragen. Wirft man einen Blick auf die Diversität der Studiengänge, ist hier bereits das hohe gesellschaftspolitische Bewusstsein dieser Generation vertreten. Wirtschaftsethik, Global Change Geography, Nachhaltige Entwicklungspolitik. Ebenso nehmen Statements rund um die soziale Verantwortung und Tierschutz zu. Konzerne und Ketten müssen das unbedingt in Ihr Online Marketing aufnehmen. Nachhaltigkeit sollte sich nicht nur als eine PR-Strategie entpuppen. Seien Sie authentisch! Video Marketing kann ihnen helfen, diese Authentizität gezielt rüber zu bringen. Mit Tutorials, Aufklärungskampagnen, seriösen und glaubhaften Informationen. Innovationsworkshops.
Was bedeutet Generation Z für den Arbeitsmarkt Die Generation Z trifft eine Kaufentscheidung nicht mehr „einfach so“. Bei der Begegnung mit einem echten Digital Native sollten Sie daher auf Ihr Image achten: Auch bindet sich diese Generation Z nicht so gerne. Interessante Projektziele stehen über dem unbefristeten Arbeitsvertrag. Die Generation Z denkt und arbeitet in Netzwerken, nicht in Hierarchien. Sie respektiert Autoritäten, die professionell, verantwortlich und eben nicht machttoll sind – und fordert neue Personalstrategie und kluge Produkte.
Was auch immer Sie der Generation Z anbieten, Sie können sich sicher sein: Die Generation Z legt den Finger in die Wunde.
Die Filmmanufaktur Potsdam unterstützt Sie mit Marketingstrategien rund um Video Content und Innovationsworkshop etc.
Kleine Menschen wissen viel mehr als die Großen. Der Hit, der sich seit einem halben Jahr aufrecht hält: Robbe von Julien Bam. Nicht nur ein super Gute-Laune-Lied für alle Kinder, gestressten Eltern und Chefs, sondern eben auch ein Beispiel dafür, dass noch viel in Deutschland in Sachen Teilhabe getan werden muss. Songs, wie Bams Robbe, übersetzt die 13-jährige Lina Ciupka, seit Geburt taub, daher regelmäßig in Gebärde. Obwohl das Teilhabegesetz alle dazu verpflichtet, barrierefrei zu informieren, hinkt diese Umsetzung besonders im Video Content. Immer mehr Unternehmen sollten daher Video Content in Leichter und Gebärdensprache anbieten.
Die geschätzte Zahl der Bürgerinnen und Bürger, die in Deutschland Gebärdensprache anwenden, liegt zwischen 80.000 und 200.000. 80.000 ist auch die Zahl der Gehörlosen, die in Deutschland leben. Natürlich spricht nicht jeder Gehörlose die Gebärdensprache und nicht jeder, der Gebärdensprache spricht, ist gehörlos. Da Gebärdensprache eine visuelle natürliche Sprache ist, bietet sie sich besonders im erklärenden Medium an. Internationale Nachrichtensenden wir CNN wenden das Teilhabegesetz bereits seit Jahren an. Mit Erfolg: Denn egal ob in der Döner Kebap-Stube, in der U-Bahn oder im Wartezimmer des Arztes, Videos im B2C Bereich stärken die Beziehungen zum Kunden nachhaltig. Auch in der politischen Aufklärungsarbeit ist das ein Muss, wie das Video zur Bundespräsidentenwahl zeigt. Im Musiktheater gehört die Übersetzung in die Gebärdensprache zum guten Ton, wie das Weihnachtsmärchen des Staatstheaters Braunschweig 2016 großartig darbot. Gleichzeitig zu den Gebärden der HipHop-Texte übersetzte die junge Frau Beat und Rhythmus mit ihrem Körper derart grandios, dass man als Sehender glaubte, die Musik zu hören.
Wichtige Infos Ihrer Websites können so leicht überbesetzt werden, wie Produkte und Dienstleistungen, aber auch genaueres zum Team, Stellenbeschreibungen oder gar Unternehmensporträts. Denn, by the way: Der Wandel von der Geiz- zur Nachhaltigkeitsmentalität schlägt sich genauso positiv auf das Image Ihres Unternehmens nieder. Laut der Marktforschungs-Portale der Horizont Medien legen rund siebzig Prozent der Kunden beim Kauf Wert auf Nachhaltigkeit der Produkte oder des Unternehmens. Nur ein geringer Teil der Kunden empfindet Nachhaltigkeit als nicht relevant. Derart versteht es sich von alleine, dass Unternehmen, die nicht nur barrierefrei denken und handeln, sondern auch vermarkten, ein wirklicher ROI erwartet.
Im Bereich B2C gehen Unternehmer längst neue Wege, sprechen durch den Einsatz modernster Werbe- und Kommunikationstechniken neue Kunden an und steigern so ihren Umsatz.
Unternehmer im B2B-Bereich dagegen scheinen die Zeichen der Zeit erst allmählich zu erkennen und haften – zum eigenen Schaden – oft noch an veralteten Methoden. So werden zwar regelmäßig horrende Summen für die Durchführung von Messen ausgegeben, aber das Budget für die Gestaltung der Inhalte liegt nahe Null oder wird schlecht genutzt. Man steckt immer noch Tausende von Euro in den Druck altmodischer Flyer und stattet Messestände nur mit schlechten Powerpoint-Präsentationen oder einfachen Standbildern aus.
Kein Wunder, das sich unter solchen Bedingungen für viele Unternehmer Messen nicht mehr lohnen. Die Kosten sind zu hoch und stehen, da kaum neue Kunden gewonnen werden, in keinem Verhältnis zum geringen Nutzen. Dabei könnte alles so viel besser laufen! Mit einem zeitgemäßen Konzept rund um das Thema Messe ließen sich eine Menge Leads generieren. Allerdings muss ein solches Konzept über die bloße Organisation und Durchführung der Messen weit hinausgehen. Die Herausforderung für den Unternehmer liegt darin, potentielle Kunden bereits im Vorfeld, dann direkt vor Ort und auch noch über die Messe hinaus anzusprechen und zu binden – zum Beispiel mithilfe von Videocontent.
BEISPIEL MESSEFILM
Schon allein gut gemachte Kurzvideos, die – natürlich in der Sprache der jeweiligen Zielgruppe – Produkte auf ansprechende Weise vorstellen, können eine große Wirkung erzielen. Repräsentanten aus China oder Brasilien bleiben vor attraktivem Videocontent in Chinesisch oder Portugiesisch sicherlich eher stehen als vor einem langweiligen Standbild in deutscher Sprache.
Ein solcher Messefilm lässt sich auch im Vorab schon im Rahmen eines Newsletters nutzen und gleich mit einem Termin-Tool verbinden. Auf der Veranstaltung selbst bieten Lösungen mit erweiterter oder virtueller Realität den Messebesuchern die Möglichkeit, sich immersiv mit den beworbenen Produkten zu beschäftigen und einen Lead abzusetzen. Dabei müssen solche Techniken gar nicht teuer sein: Virtuelle Maschinenrundgänge oder mit Videocontent verbundene Flyer, in denen direkt ein Lead abgegeben werden kann, sind im Verhältnis zu den Gesamtkosten heute schon günstig herzustellen. Sie lassen sich außerdem durch Modifizierung der Video-Inhalte mehrfach nutzen, was auf lange Sicht die Kosten weiter senkt.
Im Anschluss an die Messeveranstaltung kann der Content auf unterschiedlichen Websites, auf Verkaufsplattformen wie Amazon oder WLW sowie im Vertrieb per Newsletter weiterhin genutzt werden. Der ROI-Wert einer Messe liegt dadurch um ein Vielfaches höher als das bei einer Durchführung ohne Content-Strategie der Fall wäre. Wenn auch Sie von diesen fantastischen Möglichkeiten profitieren möchten, helfen wir Ihnen gerne bei der Planung und Umsetzung. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung oder melden Sie sich am besten gleich für einen unserer professionell geführten Innovationsworkshops an – Sie werden es nicht bereuen!
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50% der Internetnutzer schauen sich vor einer Entscheidung ein Video dazu an
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52% der Marketingentscheider bescheinigen Video den höchsten ROI
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59% aller Entscheider ziehen Video Texten vor
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Teddybären, Kuschelkatzen und Plüschhunde grinsten aus den meterhohen Regalen auf Arthur herab. Puppen mit braunen und blonden Haaren, Roboter, Klonkrieger saßen eng an eng gedrückt auf den Tischen davor – und wurden von Miniaturhäusern, Schlössern, Burgen aus Holz und Plastik, zum Selberbauen und Zusammenstecken umringt. Mannshohe Zelte, Schaukelpferde, Wippen türmten sich rechts und links und bildeten eine Schneise, die direkt auf eine Tür zuführte, auf der „Eisbahn“ stand. Nachdem Arthur, die Wichtel und Weihnachtsmänner die Nacht durch Spielzeug hin und her und her und hin geschoben hatten, blinzelte allmählich die Sonne durch die Fensterscheiben des Kaufhauses. Noch immer schneite es, und die Kristalle funkelten in der Wintersonne. Arthur war stolz auf seine Schneekanone und auf den Kaufhausweihnachtsmann, der keine Spur von Traurigkeit mehr zeigte. Ganz im Gegenteil: Er gab das Kommando. Er wusste, der Tag würde hart. Der Schnee würde extra viel Kinder anlocken, während die Eltern gestresst und heimlich letzte Einkäufe erledigten. Arthur sah, wie eine dicke Schweißperle dem Kaufhausweihnachtsmann von der Stirn hinablief, als er sich auf seinen Thron platzierte, der direkt neben dem großen Weihnachtsbaum stand. Er nickte Arthur beruhigend zu…
… und dann kamen auch schon die ersten Kinder angetrippelt. Sie setzten sich auf den Schoß des Weihnachtsmannes, kräuselten die Finger um seinen Bart, lachten, sangen Lieder, trugen Gedichte vor, stellten Fragen – und wünschten sich die phantastischsten Dinge, die man sich vorstellen konnte. Geflügelte Ponys, Unterwasserboote, ewige Adventskalender, Ostereier, Zirkustrapeze, Zuckerwatte, Schokotiere, Gummizeug. Und Arthur? Schrieb und schrieb, notierte die Wünsche, spitze die Stifte an, radierte, verbesserte, erneuerte die Bitten, faltete Briefbögen, steckte sie in Umschläge, leckte an den Umschlägen… und ließ sie in die Kisten hinter dem Verkaufstresen verschwinden.
Auf der anderen Seite wurden sie von den Wichteln sortiert, die Geschenke aus den Regalen gesucht, verpackt und an die Eltern übergeben, während die Kinder auf der Eisbahn im glitzernden Schnee ihre Kreise zogen, gebrannte Nüsse schnabulierten und zur festlichen Musik summten. Je mehr Kinder kamen, desto mehr schrieb Arthur, und je mehr er schrieb, desto mehr hatte er das Gefühl, in einem unendlichen Taumel zu geraten. Allmählich wurde es dunkel und als er endlich auf die Uhr schaute, war der Schock groß: Es war Zeit für die Bescherung. Nicht hier im Kaufhaus. Nein. Bei ihm zu Hause. Schlagartig fühlte sich Arthur einsam in Mitten dieser Schar von überglücklichen Eltern und Kindern, die grinsten und kauften. Seine schokoverschmierten Mundwinkel zogen sich nach unten. Ihm wurde flau in der Magengegend. Er legte Zettel und Stift zur Seite und schlich hinüber zu der großen Schachtel mit Schokolinsen, füllte sie in seine Hosentaschen. Noch ein allerletztes Mal griff er tief in die Linsenmenge, um auch Tomke etwas mitzubringen. Doch als er die Hand wider hinausziehen wollte, da ging das nicht. Arthur erschrack. Aber je stärker er zog, desto tiefer wurde die Hand in die Schokolinsen hineingesogen. Schon war sein ganzer Arm im Linsenbad verschwunden. Arthur kniff die Augen zusammen, da vernahm er Tomkes Stimme.
„Arthur!“ Die Stimme des Bruders war hell und deutlich zu hören. „Wach auf!“ Arthur öffnete blinzelnd die Augen. Tomke stand vor ihm und wedelte mit beiden Armen. Verwundert sah der Junge an sich herunter. Er hatte noch immer den grünen Umhang an, aber keine Schuhe, und das Skateboard lag neben ihm… der Zylinder, und er? Er lag auf dem Sofa im Wohnzimmer. Weit breit keine Spur von Weihnachtswichteln und Schokolinsen. Er griff in seine Hosentasche. Sie war leer. Nur Tomke stand vor ihm. Er hatte den Schlafanzug an, und zeigte aufgeregt zum Fenster. „Wo, wo sind die Weihnachtsmänner?“, wollte Arthur wissen. Mit großen Augen staunte er Tomke an, der abrupt in schrilles Lachen verfiel. „Du hast geträumt! Schau lieber raus!“
Und das tat Arthur und sein Herz wurde weich. Draußen vor dem Fensger tanzten die Schneekristalle. Zufrieden lächelte er. Er hatte es geschafft. Er hatte Weihnachten gerettet.